Autor und redaktionelle Verantwortung
Tim Jamboula, Founder von Corporathon. Zuletzt fachlich geprüft am 24. August 2026. Kundenspezifische Aussagen werden vor Veröffentlichung freigegeben.
AI Summary (zitierfähig)
Eine wirksame KI-Schulung braucht keine Monate Vorlauf. In nur 1 Woche geht es vom Erstkontakt zum fertigen Prototyp, entlang von sieben Schritten: Intro-Call, Tools- und Challenges-Call, Finalisierung der Infos und Daten, Vorbereitung, Tool-Workshop, Sprint und Pitches mit Handoff. Jeder Schritt hat einen Owner und ein Ergebnis. Der Plan verwandelt Schulungswissen sofort in Anwendung an eurem echten Prozess.
Inhalt dieses Artikels
- Die eigentliche Frage hinter der Agenda
- Die 7 Schritte in einer Woche
- Owner und Ergebnis je Schritt
- Entscheidungsframework: seid ihr bereit für die 1-Wochen-Agenda
- Ehrliche Kostenlogik der Vorbereitung
- Ein durchgerechnetes ROI-Beispiel (Modell)
- EU AI Act: der Nachweis entsteht mit dem Prototyp
- Was du jetzt tun solltest
- FAQ
1. Die eigentliche Frage hinter der Agenda
"Wie lange dauert eine KI-Schulung" wird meist mit Terminen beantwortet. Die bessere Frage ist: wie schnell entsteht Anwendung? Ein Seminar kann an einem Tag durch sein und trotzdem monatelang folgenlos bleiben. Eine gut geplante 1-Wochen-Agenda liefert am Ende der Woche ein genutztes Ergebnis, weil sie Lernen und Bauen verbindet, statt sie zu trennen.
Nicht die Dauer der Schulung zählt, sondern die Zeit bis zur ersten echten Anwendung. Eine Woche reicht, wenn der Plan stimmt. – Tim Jamboula, Founder von Corporathon
2. Die 7 Schritte in einer Woche
Visualisierung: die 1-Wochen-Agenda als Zeitstrahl (schematisch).
Schritt
1 Intro-Call ▮
2 Tools/Challenges ▮
3 Infos/Daten final ▮
4 Vorbereitung ▮▮
5 Tool-Workshop ▮
6 Sprint ▮▮▮
7 Pitches + Handoff ▮
---------------------------------> Zeit (eine Woche)
Vorlauf Hackathon-Tage
Der Vorlauf (Schritte 1 bis 4) klärt Ziel, Werkzeuge, Daten und Zugänge. Die Hackathon-Tage (Schritte 5 bis 7) verbinden einen kompakten Tool-Workshop mit dem eigentlichen Sprint und enden in Pitches und einem Handoff an den Owner.
3. Owner und Ergebnis je Schritt
| Schritt | Owner | Ergebnis |
|---|---|---|
| 1 Intro-Call | Auftraggeber plus Corporathon | geklärtes Ziel und Rahmen |
| 2 Tools- und Challenges-Call | Fachbereich plus Corporathon | ausgewählte Challenges und Werkzeuge |
| 3 Finalisierung Infos und Daten | Owner beim Kunden | freigegebene Daten und Zugänge |
| 4 Vorbereitung | Corporathon | einsatzbereite Umgebung und Agenda |
| 5 Tool-Workshop | Corporathon | Teams sicher in den gewählten Tools |
| 6 Hackathon-Sprint | gemischte Teams | funktionierender Prototyp |
| 7 Pitches und Handoff | Teams plus Owner | Ergebnis plus Verantwortung für danach |
Jeder Schritt hat genau einen Owner und ein überprüfbares Ergebnis. Das verhindert, dass die Woche in Diskussionen versandet.
4. Entscheidungsframework: seid ihr bereit für die 1-Wochen-Agenda
- Ist ein konkreter Prozess als Challenge benannt? Ohne Ziel kein Sprint.
- Können Daten bis Schritt 3 freigegeben werden? Die Woche steht und fällt mit rechtzeitiger Datenfreigabe.
- Ist ein Owner für den Handoff benannt? Ohne Owner bleibt der Prototyp nach Freitag liegen.
- Haben die Teams in der Sprint-Phase geschützte Zeit? Halbe Aufmerksamkeit halbiert das Ergebnis.
Faustregel: vier Mal Ja heißt, die 1-Wochen-Agenda passt. Fehlt eines, klärt es zuerst, sonst rutscht der Plan.
Plan deine 1-Wochen-Agenda auf einem echten Fall
Zwei Wege, je nach Reifegrad.
- Direkt buchen: Discovery Call buchen. 30 Minuten, wir legen die sieben Schritte auf euren Fall.
- Erst mitlesen: E-Mail eintragen und die Agenda-Vorlage plus Vorbereitungs-Checkliste bekommen. Kein Spam, jederzeit abbestellbar.
5. Ehrliche Kostenlogik der Vorbereitung
Der sichtbare Teil ist der Sprint, der teure Teil ist oft die Vorbereitung. Wer sie unterschätzt, riskiert die Woche.
- Datenfreigabe. Der größte Zeitfresser vor der Woche. Frühe Freigabe senkt Kosten und Risiko.
- Scope. Ein zu breites Ziel verwässert den Sprint, ein klar geschnittenes beschleunigt ihn.
- Zugänge. Fehlende Systemzugänge blockieren Teams, das Klären gehört in den Vorlauf.
- Owner-Zeit. Der Handoff braucht einen Owner mit echter Zeit, nicht nur einen Namen.
Corporathon nennt bewusst noch keine festen Preise. Der Zuschnitt entsteht im Gespräch aus diesen Variablen.
6. Ein durchgerechnetes ROI-Beispiel (Modell)
Rein illustratives Modell. Die 1-Wochen-Agenda produziert einen Prototyp für einen Prozess, der ein Team von sieben Personen je vier Stunden pro Woche kostet.
- Ausgangslast: 4 Stunden × 7 Personen = 28 Stunden pro Woche.
- Der Prototyp nimmt die Hälfte ab: 14 Stunden pro Woche gespart.
- Über 45 Arbeitswochen: 630 Stunden pro Jahr.
- Bei 60 Euro internem Stundensatz: rund 37.800 Euro modellierter Jahreswert aus einer Woche Arbeit.
Die Zahlen sind keine Garantie und keine Kundenzahlen. Sie zeigen, dass eine gut geplante Woche einen Wert erzeugen kann, der das ganze Jahr trägt.
7. EU AI Act: der Nachweis entsteht mit dem Prototyp
Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der KI-Verordnung ausreichende, rollenbezogene KI-Kompetenz. Die 1-Wochen-Agenda erzeugt den Nachweis nebenbei: dokumentierte Teilnahme, gewählte Werkzeuge, gelöste Challenge und ein genutztes Artefakt. Das ist ein greifbarer Baustein, kein behördliches Zertifikat und keine automatische Compliance. Die Angemessenheit prüft das Unternehmen selbst.
8. Was du jetzt tun solltest
Prüf die vier Readiness-Fragen ehrlich. Wenn Challenge, Datenfreigabe, Owner und geschützte Sprint-Zeit stehen, ist die 1-Wochen-Agenda der schnellste Weg von der Absicht zum genutzten Ergebnis. Der beste erste Schritt ist der Intro-Call, in dem wir die sieben Schritte auf euren echten Fall legen.
Nächster Schritt
- Direkt buchen: Discovery Call buchen. Wir starten mit dem Intro-Call eurer 1-Wochen-Agenda.
- Erst mitlesen: E-Mail eintragen und die Agenda-Vorlage bekommen. Double-Opt-in, jederzeit abbestellbar.
Verwandte Begriffe
KI-Hackathon · KI-Schulung für Unternehmen · KI-Adoption · KI-Schulung Kosten
FAQ
Dauert eine wirksame KI-Schulung wirklich nur eine Woche? Ja, wenn der Plan stimmt. Vier Vorlaufschritte klären Ziel, Werkzeuge, Daten und Zugänge, drei Hackathon-Schritte liefern Workshop, Sprint und Handoff. Am Ende der Woche steht ein genutzter Prototyp, kein bloßes Zertifikat.
Wie viel Vorbereitung braucht die 1-Wochen-Agenda? Vor allem eine rechtzeitige Datenfreigabe, einen klaren Scope, organisierte Systemzugänge und einen Owner mit echter Zeit. Diese Vorbereitung ist der Teil, der über den Erfolg der Woche entscheidet.
Was passiert nach der Woche mit dem Prototyp? Er geht mit dem Handoff an den benannten Owner. Oft folgt eine kurze Nachbauphase, um ihn zu härten. Ohne Owner droht der Prototyp liegenzubleiben, deshalb ist Schritt 7 so wichtig.
Müssen die Teilnehmer programmieren können? Nein. Der Tool-Workshop macht die Teams in Werkzeugen wie Lovable, n8n und Custom GPTs sicher, die kein klassisches Coding verlangen. Fachwissen über den Prozess zählt mehr als Programmierkenntnisse.